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Montag, 6. Dezember 2010

breakfast for... colleagues

Wenn die lieben Kollegen entscheiden ein Nikolaus Frühstück zu veranstalten welches eher einem Brunch gleicht... dann sagt man wohl selten nein. So spiele ich ein wenig braves Mädchen und verschwinde in der Küche. Ja, schon wieder. iTunes spielt Rammstein und Madame singt die alten Texte mit.
Warum sollte ich auch 'nein' sagen zur lockeren Einstimmung auf die kommenden Festtage? Der einzige Unterschied zu einem entspannten Frühstück an einem 'day off' besteht darin, dass weder geliebte Menschen noch ein Glas Prickelwasser dabei sind. Damit kann ich gerade so leben, obwohl ich auf Herzmenschen ungern verzichte. So durfte sich jeder etwas Leckeres einfallen lassen und die ganze Dekadenz morgen mit ins Büro schleppen. Ich, als Neuling & Nutzerin der öffentlichen Verkehrsmittel, stelle mich hiermit vor eine interessante Herausforderung - ich hab einiges durch die Gegend zu balancieren. Kleine niedliche rosa Vanille cupcakes, mit Himbeer Frosting und weisser Raspel Schokolade und als herzhaftes Gegengewicht - das jüdische Eiergericht. Seit jeher der Hit unserer südosteuropäisch angesiedelten Familie. Weiss nicht was die Blutsauger daran finden, aber es ist einfach überraschend schmackhaft. Eier, Butter, Petersilie, frisch geschroteter Pfeffer und eine Prise Salz. Vermengt und liebevoll abgefüllt. Eindeutig zweideutig. 
In Grossbritannien nennt man die süßen cup cakes übrigens fairy cakes - märchenhafter geht es kaum noch. Nun, ich bin kein Profi in Küchendingen aber keineswegs untalentiert. Und ich rede auch nicht davon welch unanständige Dinge mein Mozart heut angestellt hat um die rosa Masse halbwegs elegant auf dem fluffy Kuchen zu verteilen. Ich sags gleich, das neckische Teil hab ich selbstverständlich irgendwann als unnötiges Geschenk erhalten und heute das erste Mal genutzt. Tupperware - die Mutter aller Frischhaltedosen und erstaunlich unnötiger und achso nützlicher Dinge O.o


Das ich bis Mittag auf einem Seminar bin und das Frühstück natürlich so gut wie verpasse ist nicht ganz so schlimm... und ich sag jetzt nicht aus welchem Grund =D


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Sonntag, 5. Dezember 2010

cat in the kitchen

Fertig!
Brombeer- und Aprikosensterne, glasierte Herzen und eine Menge Mehl auf Shirt und Nase. Wir wissen ja alle das Katzen in der Küche eine Menge anrichten können. Puderzucker überall. Natürlich sind nicht alle Plätzchen wunderschön geworden... die nehmen wir einfach zum Enten füttern. Das wird ihnen gefallen☺

Und ich beginne einen entspannten Abend mit frischer Farbe auf dem Kopf und einem guten Film, bleibe vielleicht doch bei der Musik oder stürze mich in den Photoshop Wahnsinn. Ein nahestehender Herzmensch meinte frei übersetzt: Übung könne mir nicht schaden. Neugierig? Just Klick. Ich widerspreche nicht und nehme Anlauf...


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